Bütterkesabend

Tomatencremetomatige Käsecreme

Keep it simple

Das gemeinsame Essen steht immer bei unseren Abenden im Mittelpunkt, neben den Gesprächen natürlich. Ja, und sicherlich macht es auch Spaß, den ganzen esstechnischen Krempel, den wir uns im Laufe der Jahre so zugelegt haben, mal wieder zu präsentieren. Zumindest geht es mir so. Für Freunde den Tisch hübsch decken ist einfach Awwwww!

Platz ist in der kleinsten Hütte

Diesmal hab ich aber gar nicht gedeckt. Das hat Sandra übernommen. In ihrer wirklich nicht sehr großen Küche haben wir dennoch ausreichend Platz gefunden. Nicht nur das – wir haben uns wie die Königinnen gefühlt. Und das trotz Bütterkens.

Ich liebe es ja, in andere (Küchen-) Welten einzutauchen. Und so war es auch bei Sandra wieder megaspannend zu sehen, wie sie ihre Cookingzone (Achtung! Neudeutsch!) eingerichtet hat. Kann nur sagen – hier scheint die Sonne! Und das im Souterrain. So viel Gelb und Orange – Klasse!

Loriot – Geschwister im Geiste

Auch in den angrenzenden Räumen waren diese Farben wiederzufinden.
Nebenbei bemerkt standen wir den ganzen Abend unter Beobachtung. Hat den Spaß aber um nix eingeschränkt.  Ganz im Gegenteil – in Anwesenheit einer von Loriot  geschaffenen Figur zu speisen, macht es noch ein wenig einzigartiger.

Was gab’s?

Nun aber mal zu dem Dargebotenen:

Es gab neben köstlichem Brot vom Bäcker des Vertrauens auch Wurstwaren vom persönlich bekannten Metzger. Und Käse, jede Menge guten, abgefahrenen Käse, spießbürgerliche Käsepicker mit Trauben, die zeitlos lecker schmecken, Chicorée-Schiffchen, Tomatensuppe (hmmm), Frischkäsecreme im Tomatenmarktdöschen (cool) und als Nachtisch Schoko-Dinger mit Maracuja-Creme. Dazu natürlich Schäckt, Wein, Wasser (in rauen Mengen) Coffee and Cigaretts.

Vertraut

Was den Abend aber besonders auszeichnete, war die inzwischen schon zart gewachsene Vertrautheit. Das spiegelte sich auch in den Gesprächen wieder. Wir hadern zwar ein wenig damit, dass die Herren der Schöpfung sich so sparsam beteiligen, aber unterm Strich ergeben sich dadurch sehr besondere Frauengespräche. Warum auch nicht.

Wir hatten mal einen Fingerfood-Abend mit (!) männlichen Teilnehmer und ja, auch an diesem Abend haben wir viele frauentypische Gespräche geführt, aber um eine Nuance erweitert: Um die männliche Sicht auf die Dinge. Ging. Also, ihr Herren, nur Mut 🙂

Die nächsten Kochglück-Abende sind schon in Planung. So möchte uns Angela italienisch begeistern und ich schwanke noch zwischen Salat, Sushi, Burger und Pizza… ist ja alles lecker.

Was sich auch immer aus dieser Kochdichglücklich-Gruppe entwickeln wird –  ich bin jetzt schon froh, so viele nette und patente Menschen kennengelernt zu haben. Liebe geht durch den Magen, kann ich nur sagen…

Ihr wollt mitmachen? Dann schreibt an kochglueck@funkgespraech.de.

Und was meinst Du dazu?