Sauce „Café de Paris“

Cafè_de_ParisDas Rezept erinnert sofort an einen Besuch in Paris.

Heute stelle ich euch eine meiner Lieblingssaucen vor. Auch bei unseren Fräulein Food Kunden kommt sie sehr gut an. Sie ist nicht nur geschmacklich ein Hit, sondern mir gefällt auch die folgende Überlieferung:

Madame Boubier erfand die Sauce in den 1930er Jahren im Genfer „Restaurant du Coq d’Or“.  Als ihre Tochter den Eigentümer des „Café de Paris“ heiratete, gab sie ihr das Rezept als Mitgift mit. In diesem Lokal (in der Rue du Mont-Blanc 26 in Genf) verzichtet man bis heute auf eine Karte, denn hier gibt es nur eins:

Entrecôte Café de Paris, Pommes allumettes und grünen Salat

Als Familiengeheimnis wird das Rezept bis heute so streng gehütet wie der Heilige Gral.

 

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Sauce „Café de Paris“
Im Original finden sich vermutlich bis zu 24 Zutaten wie Estragon, Kapern, Senf, Scharlotten, Sardellen, Worcestersauce und Currypulver. Wobei im Netz verschiedene Rezepte kursieren, wovon wahrscheinlich keines das Original trifft … Nichts destotrotz hier unser Versuch einer Imitation:
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Anleitungen
  1. Die Sardellen abspülen und trocken tupfen. Schalotten schälen und würfeln. Butter, Sardellen, Schalotten, Kapern, Senf, Ketchup und Cognac mit einem Stabmixer pürieren. Estragon und Thymian waschen und trocken schütteln. Blättchen abzupfen, sehr fein hacken und zusammen mit Curry- und Paprikapulver, Worcestersauce und Zitronensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Hälfte der Butter mind. 30 Minuten kalt stellen und die andere Hälfte einfrieren.
  3. Die Sahne steif schlagen und in einem Topf kurz aufkochen. Die Hitze reduzieren und dann die kalt gestellte Butter in Stückchen nach und nach unterschlagen.
Rezept Hinweise

Die Butter lässt sich auch gut als besondere Kräuterbutter zu gegrilltem Fleisch reichen.

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Kategorie Kultur, Miteinander, Rezept

Mit 11 Jahren habe ich den ersten Kochkurs besucht und die Begeisterung für das Handwerk, das Interesse an den Produkten und die Freude an gutem Essen sind bis heute eher noch gewachsen. Seit April 2013 koche ich nun auch (neben)beruflich als Fräulein Food für andere Menschen und ich möchte hier ein paar Rezepte teilen, die mir besonders gut gefallen.

Und was meinst Du dazu?