Putengulasch mit Kartoffeln
Schmorgerichte sind gerade in der kalten Jahreszeit eine Freude für mich! Und dieses einfache aber geniale Putengulasch eignet sich hervorragend für einen schönen, langen Schmorvorgang. Der besonderen Clou ist hier die gute Prise Piri-Piri, ein in Portugal gern genutztes Chiligewürz. Dadurch wird es ein wenig feurig. Hmm, lecker!
Portionen Vorbereitung
4Personen 30Minuten
Kochzeit
1-2Stunden
Portionen Vorbereitung
4Personen 30Minuten
Kochzeit
1-2Stunden
Zutaten
Anleitungen
  1. In einer Schüssel Rosenpaprika, Piri-Piri, Salz, Pfeffer, Piment, gemörserten Kreuzkümmel und die abgeriebene Zitronenschale geben. 2-3 EL Öl (Raps- oder Olivenöl) hinzufügen und alles zu einer Marinade verrühren.
  2. Das Fleisch waschen und trockentupfen. Gegebenfalls zu große in mundgereichte Stücke schneiden. Anschließend das Fleisch in die Gewürzmarinade geben, unterrühren. Schüssel abgedeckt ca. 1/2 Stunde kühl stellen.
  3. In der Zwischenzeit Scharlotten schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Alles zusammen mit etwas Öl im Bräter 2- 3 Minuten andünsten bzw. leicht anbraten.
  4. Die Zwiebel/Knoblauch/Ingwer-Mischung in eine Schale füllen. Das marinierte Fleisch in den Bräter geben und kross anbraten.
  5. In der Zwischenzeit (oder auch schon vorher) Möhren schälen und schräg in mitteldicke Scheiben schneiden. Pilze vorsichtig abbürsten und in feine Streifen schneiden. Kartoffeln waschen, ggf. schälen und vierteln.
  6. Nach dem Anbraten die Zwiebel/Knoblauch/Ingwer-Mischung mit den Möhren, Pilzen und Kartoffeln in den Bräter zum Fleisch geben. Alles gut unterrühren und im geschlossenem Topf ca. 2-3 Minuten auf kleiner Hitze schmoren lassen.
  7. Dann die 600 ml Brühe hinzugießen, kurz aufkochen und alles für 1-2 Stunden bei kleiner Hitze vor sich hinschmoren lassen. Zum Schluss noch mit Salz, Pfeffer und Piri-Piri (Vorsicht, sehr scharf!) abschmecken.
  8. In Suppenschüsseln füllen und mit einem Klecks saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche verfeinern.
Rezept Hinweise

Das Gericht hört sich aufwendiger an, als es ist. Eigentlich wird alles in kleine Stücke geschnitten, gut gewürzt und lange geschmort. Das Anbraten ist mit der wichtigste Prozess, da hier die schmackhaften Röstaromen gebildet werden. Je mehr, desto besser. Nur verbrennen ist nicht gut, aber alles bis knapp davor 🙂

Ach – und ich nehme die Zwiebel/Knoblauch/Ingwer-Masse nach dem anbraten aus dem Topf, damit sie mir beim Fleischanbraten nicht verbrennen. Mir gelingt es einfach nicht, Zwiebeln und Fleisch gleichzeitig anzubraten, ohne dass das passiert. Wer da geschickter ist als ich, kann das Anbraten der Zwiebelsachen auch mit dem Fleisch zusammen machen.